{"id":1055,"date":"2019-09-02T12:08:32","date_gmt":"2019-09-02T10:08:32","guid":{"rendered":"https:\/\/stage.oktober.de\/bergbau\/?p=1055"},"modified":"2020-08-27T08:35:26","modified_gmt":"2020-08-27T06:35:26","slug":"geo-experte-prof-dr-tobias-rudolph-ist-neuer-stiftungsprofessor-am-forschungszentrum-nachbergbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fzn.thga.de\/en\/geo-experte-prof-dr-tobias-rudolph-ist-neuer-stiftungsprofessor-am-forschungszentrum-nachbergbau\/","title":{"rendered":"Geo-Experte Prof. Dr. Tobias Rudolph ist neuer Stiftungsprofessor am Forschungszentrum Nachbergbau"},"content":{"rendered":"<div id=\"fws_69d561a329400\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\" data-top-percent=\"4%\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row standard_section\"  style=\"padding-top: calc(100vw * 0.04); padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap\"><div class=\"row-bg\"  style=\"\"><\/div><\/div><div class=\"row-bg-overlay\" ><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding\"  data-t-w-inherits=\"default\" data-bg-cover=\"\" data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-hover-bg=\"\" data-hover-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" ><div class=\"column-bg-overlay-wrap\" data-bg-animation=\"none\"><div class=\"column-bg-overlay\"><\/div><\/div>\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\r\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1567418882027\" >\r\n\t<div class=\"wpb_wrapper\">\r\n\t\t<p><span style=\"color: #000000\">Es ist die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft, von altem Wissen und modernen Methoden, die Prof. Dr. Tobias Rudolph am Nachbergbau reizt. Der Geologe erstellt 3D-Modelle von teils unbekannten Untergr\u00fcnden oder entwickelt neue Methoden, um Bergbaufolgen systematisch zu \u00fcberwachen. Dazu nutzt der Experte ebenso Satellitendaten wie historische Karten oder Bodenproben. Jetzt setzt er sein Wissen am Forschungszentrum Nachbergbau (FZN) ein. F\u00fcr f\u00fcnf Jahre \u00fcbernimmt Tobias Rudolph eine Stiftungsprofessur im Bereich \u201eGeomonitoring im Alt- und Nachbergbau\u201c an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA). Es ist bereits die zweite Stiftungsprofessur, die durch die RAG-Stiftung am Forschungszentrum finanziert wird. Die Stiftung f\u00f6rdert damit seit 2012 die Lehre und Forschung auf dem Gebiet des Nachbergbaus an der THGA mit einem besonderen Fokus auf die Ewigkeitsaufgaben in den ehemaligen Steinkohlenrevieren an der Ruhr, der Saar und in Ibbenb\u00fcren.<\/span><\/p>\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"img-with-aniamtion-wrap\" data-max-width=\"100%\" data-max-width-mobile=\"100%\" data-border-radius=\"none\" data-shadow=\"none\" data-animation=\"fade-in\" >\r\n      <div class=\"inner\">\r\n        <div class=\"hover-wrap\" data-hover-animation=\"none\"> \r\n          <div class=\"hover-wrap-inner\">\r\n            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-with-animation skip-lazy\" data-delay=\"0\" height=\"3839\" width=\"5910\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/fzn.thga.de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/1905_fzn_Prof.-Dr.-Tobias-Rudolph_Stiftungsprofessor.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/fzn.thga.de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/1905_fzn_Prof.-Dr.-Tobias-Rudolph_Stiftungsprofessor.jpg 5910w, https:\/\/fzn.thga.de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/1905_fzn_Prof.-Dr.-Tobias-Rudolph_Stiftungsprofessor-300x195.jpg 300w, https:\/\/fzn.thga.de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/1905_fzn_Prof.-Dr.-Tobias-Rudolph_Stiftungsprofessor-768x499.jpg 768w, https:\/\/fzn.thga.de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/1905_fzn_Prof.-Dr.-Tobias-Rudolph_Stiftungsprofessor-1024x665.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw\" \/>\r\n          <\/div>\r\n        <\/div>\r\n      <\/div>\r\n    <\/div>\r\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\r\n\t<div class=\"wpb_wrapper\">\r\n\t\t<p><em>Foto: Schicht f\u00fcr Schicht: Am Forschungszentrum Nachbergbau entwickelt Prof. Dr. Tobias Rudolph innovative Verfahren, um den Untergrund zu \u00fcberwachen. <\/em><\/p>\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1567418867999\" >\r\n\t<div class=\"wpb_wrapper\">\r\n\t\t<p><span style=\"color: #000000\">Hier will auch Tobias Rudolph einen Fokus seiner Forschung setzen. Bochum ist daf\u00fcr \u2013 geografisch wie fachlich \u2013 der optimale Ausgangpunkt, sagt der Geologe: \u201eHier kann ich quasi direkt vor der Haust\u00fcr forschen und den Herausforderungen, die der Bergbau hinterl\u00e4sst, auf den Grund gehen.\u201c Dazu koppelt der 43-J\u00e4hrige integrierte Methoden der Geowissenschaften mit Werkzeugen aus der Fernerkundung, nutzt neueste Software und moderne Workflows: \u201eMit heutigen Systemen lassen sich alte Ans\u00e4tze oft noch einmal neu bewerten. Mein Ziel ist es, Bew\u00e4hrtes und Neues sinnvoll miteinander zu verbinden und so die Erfahrungen aus den Regionen zusammenzubringen, etwa beim Thema Grubenwassermanagement.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Dennoch sei vieles offen, in einem Feld, das gen\u00fcgend Stoff f\u00fcr ingenieurwissenschaftliche Forschung liefert. \u201eDer Nachbergbau ist f\u00fcr mich ein gro\u00dfes Puzzle: Es gibt viele Teile und keine vorgefertigten Ans\u00e4tze, wie sie sich zusammenf\u00fcgen. Das ist ja gerade das Spannende.\u201c Der Geologe und 3D-Experte sieht sich dabei selbst als Grenzg\u00e4nger zwischen den Disziplinen \u2013 und scheint damit bestens an der THGA aufgehoben zu sein: \u201eDas Besondere am Forschungszentrum ist, dass es genauso vielseitig aufgestellt ist, wie die Aufgaben, die Nachbergbau f\u00fcr uns bereith\u00e4lt. Ich sehe schon jetzt viele M\u00f6glichkeiten, in dem interdisziplin\u00e4ren Team zusammenzuarbeiten und so Ideen aus verschiedenen Fachrichtungen zu verkn\u00fcpfen\u201c, sagt Tobias Rudolph mit Blick auf seine k\u00fcnftige Arbeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Das Know-how dazu bringt er mit: Von 1997 bis 2002 studierte Tobias Rudolph Geologie und Pal\u00e4ontologie an der Westf\u00e4lischen Wilhelms-Universit\u00e4t in M\u00fcnster. Schon in seiner Diplomarbeit untersuchte er \u201eErdbebenrisiken in Deutschland mit besonderem Bezug zur Bergbaut\u00e4tigkeit\u201c. Anschlie\u00dfend blieb er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Geologie und Pal\u00e4ontologie in M\u00fcnster und schrieb seine Doktorarbeit zum Thema \u201eDeckgebirgsdaten im s\u00fcdwestlichen M\u00fcnsterland und Ruhrgebiet\u201c. Und auch in der Industrie hat der geb\u00fcrtige M\u00fcnsteraner bereits internationale Erfahrungen gesammelt: Mehrere Jahre war er als geologischer Experte u.a. bei \u201eShell International Exploration and Production\u201c in den Niederlanden und f\u00fcr \u201eUniper Energy Storage (ehemals Eon Gas Storage)\u201c t\u00e4tig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Seine internationalen Erfahrungen will der Experte auch in der Lehre einbringen. Hier setzt er vor allem auf Praxiserfahrung vor Ort: \u201eIch versuche, den Studierenden viele Einblicke in den aktiven Bergbau zu geben, von \u00d6l \u00fcber Gas bis hin zu mineralischen Rohstoffen\u201c, sagt Tobias Rudolph. \u201eDenn gerade bei Fragen des Nachbergbaus ist es besonders wichtig, zu wissen, wie etwas entstanden ist \u2013 unter oder \u00fcber Tage. Nur so k\u00f6nnen sich angehende Ingenieurinnen und Ingenieure ein strukturiertes Bild von der Lage verschaffen und auch tiefergehende Aspekte verstehen.\u201c Und mit Forschung, die in die Tiefe geht, kennt der Geologe sich bestens aus.<\/span><\/p>\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft, von altem Wissen und modernen Methoden, die Prof. Dr. Tobias Rudolph am Nachbergbau reizt. 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