Projekt

Grubenwasser-Monitoring

Tiefseesonden übernehmen Zukunftsaufgabe unter Tage

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsbereich Elektro- und Informationstechnik an der THGA wurde das Forschungszentrum Nachbergbau von der RAG beauftragt, den Grubenwasseranstieg stillzulegender Bergwerke mit moderner Sensortechnik zu erfassen. Auf dem ehemaligen Bergwerk Auguste Victoria wurde daher eine Versuchsanlage zur mittel- und langfristigen Beobachtung der Grubenwasseranstiegsprozesse eingerichtet.

© RAG AG

Die Expertinnen und Experten der THGA haben ein Messkonzept entwickelt, das es erlaubt, in verlassenen Grubenbauen Drücke, Methan-Konzentrationen, Strömungsgeschwindigkeiten und Leitfähigkeiten über einen möglichst langen Zeitraum und unter den Erfordernissen des Schlagwetterschutzes zu ermitteln. Dazu verwenden wir u. a. Sondentechnik, die sonst in der Tiefsee eingesetzt wird und daher besonders robust und langlebig ist. Auch die Datenauswertung und Interpretation wird vom FZN übernommen.

Projektziele

  • Entwicklung und Aufbau eines geeigneten Monitoringverfahrens unter Tage für einen geplanten Grubenwasseranstieg in einer stillgelegten, geschlossenen und nicht mehr zugänglichen Bergwerksanlage
  • Erfassung und Dokumentation der geeigneten Messwerte über die tatsächlichen Abläufe in einem Bergwerk beim kontrollierten Anstieg der Grubenwässer

Kontakt

Prof. Dr. Bernd vom Berg

TH Georg Agricola
Herner Str. 45
44787 Bochum
Gebäude 7, Raum 127

Tel 0234 968 3399
Mail bernd.vomberg@thga.de

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