Projekt

Monitoring of Geoenvironmental Hazards in the post-mining areas (MITIGATE)

Überwachung von Bergbauhalden in ehemaligen Bergbaugebieten für eine nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz und soziale Sicherheit

Die Überwachung von Bergbauhalden in ehemaligen Bergbaugebieten ist für eine nachhaltige Entwicklung, den Umweltschutz und die soziale Sicherheit von entscheidender Bedeutung. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer integrierten Methodik für die geologische Überwachung von Bergbauhalden unter Verwendung von Fernerkundungstechniken und die Überprüfung der Ergebnisse mithilfe mobiler GIS-Systeme. Die Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Breslau (Wrocław University of Science and Technology – WUST) und der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) wird die Forschung im Bereich der geoökologischen Überwachung und der Methoden zur Vorhersage der Auswirkungen des Bergbaus auf ehemalige Bergbaugebiete stärken. Die Methodik umfasst die Erfassung von Daten durch unbemannte Flugsysteme, die mit Multispektral- und Wärmesensoren ausgestattet sind und mit präziser GNSS-Positionierung integriert sind.

Halde Hoheward | Foto: Marcin Pawlik

Die Ergebnisse werden mithilfe von Entscheidungsunterstützungssystemen in GIS-Umgebungen visualisiert. Darüber hinaus wird eine Feldüberprüfung mit mobilen GIS durchgeführt, um fotografische Dokumentationen zu sammeln und Feldmessungen von Sensoren aufzuzeichnen, die Bodenfeuchte und -temperatur erfassen. Der umfassende Einsatz integrierter Geomonitoring-Methoden ermöglicht es, die Bodenerosion und die geotechnische Stabilität von Halden nach dem Bergbau sowie die potenzielle Selbstentzündung zu bewerten und potenzielle Standorte für die zukünftige Rekultivierung von Bergbaustandorten zu identifizieren.

Das Projekt zielt darauf ab, junge Wissenschaftler:innen auf internationaler Ebene zu qualifizieren, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern und gemeinsame Forschungsergebnisse in renommierten Fachzeitschriften zu veröffentlichen. Durch internationale Zusammenarbeit wird das Projekt zum Fortschritt im Bereich der Bergbauabfallbewirtschaftung beitragen, eine nachhaltige Entwicklung fördern und die Sicherheit der lokalen Gemeinden gewährleisten.

Fotos: FZN / Marcin Pawlik

Projektziele

  • Aufbau und Vertiefung der deutsch-polnischen Forschungskollaboration inklusive gemeinsamer wissenschaftlicher Publikationen
  • Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Konferenzen
  • Qualifizierung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch regelmäßige Meetings, Workshops und Seminare
  • Entwicklung einer innovativen integrierten Methodik für umweltbezogenes Geomonitoring zur Minimierung von Umweltrisiken

Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des personenbezogenen Austauschs mit Polen 2025 (DAAD).

Projektlaufzeit

01.01.2026 – 31.12.2027

Kontakt

Dr.-Ing. Marcin Pawlik

TH Georg Agricola
Herner Str. 45
44787 Bochum
Gebäude 2, Raum 106

Mail marcin.pawlik@thga.de

Dr. rer. nat. Bodo Bernsdorf

TH Georg Agricola
Herner Str. 45
44787 Bochum
Gebäude 2, Raum 102

Mail bodo.bernsdorf@thga.de

Dr.-Ing. Benjamin Haske

TH Georg Agricola
Herner Str. 45
44787 Bochum
Gebäude 2, Raum 102

Mail benjamin.haske@thga.de

Hernan Flores, M.Sc.

TH Georg Agricola
Herner Str. 45
44787 Bochum
Gebäude 2, Raum 210

Mail hernan.flores@thga.de

Prof. Dr. rer. nat. Tobias Rudolph

TH Georg Agricola
Herner Str. 45
44787 Bochum
Gebäude 2, Raum 101

Mail tobias.rudolph@thga.de