Forschungsschwerpunkte

Ewigkeitsaufgaben und Grubenwassermanagement

Am Forschungszentrum Nachbergbau entstehen innovative Verfahren und Methoden für die Ressource Wasser. Dazu gehören die Entwicklung von Wasseranstiegsmodellen, Untersuchungen zur energetischen Nutzung von Grubenwasser und Methan sowie Verfahren zur Wasseraufbereitung. Mit unseren Forschungen schaffen wir ein ganzheitliches Verständnis des hydrologischen Systems ehemaliger Bergbauregionen und machen damit einen nachhaltigen Umgang mit Grubenwasser, Grundwasser und Oberflächengewässern überhaupt erst möglich.

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Experte

Projekt

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Geomonitoring im Alt- und Nachbergbau

In diesem Forschungsbereich erarbeitet das FZN technische Systeme für das Monitoring postmontaner Aktivitäten. Ziel ist es fernerkundliche Verfahren mit Robotik und Sensortechnik auf der Tagesoberfläche zu kombinieren. So lassen sich Methanausgasungen ebenso aufspüren wie oberflächennahe Hohlräume. Langfristig zielen unsere Entwicklungen darauf ab, die Risiken digital zu modellieren bzw. zu simulieren und ein belastbares Risikomanagement für Bergbaufolgen zu schaffen. Somit können künftig alle wesentlichen Prozesse im Nachbergbau effizient beobachtet, analysiert und Präventionsmaßnahmen gezielt eingeleitet werden.

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Materialwissenschaften

Wir untersuchen die Alterungsprozesse von Metallen und Kunststoffen und tragen so dazu bei, Industriekultur zu erhalten. Darunter nicht nur stillgelegte Zechen, Kokereien oder Hochöfen, sondern auch einzelne Maschinen und Geräte, die aus den unterschiedlichsten Materialien und Materialkombinationen bestehen. Zur Bewertung der Zustände werden Umwelteinflüsse erfasst und neue Untersuchungs- und Monitoringverfahren entwickelt. So kann der Zerfall bestenfalls nicht nur verlangsamt, sondern sogar ganz gestoppt werden. In diesem Forschungsschwerpunkt arbeitet das FZN eng mit Materialwissenschaftlern des Deutschen Bergbau-Museums Bochum zusammen.

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Reaktivierung und Transition

Wir wollen ehemalige Bergbauregionen wieder fit für die Zukunft machen. Doch wie lässt sich der Wandel planen? Wie lassen sich Potentiale nutzen? Das FZN analysiert in diesem Forschungsschwerpunkt die politischen und rechtlichen Rahmen, die für eine erfolgreiche Reaktivierung von Infrastrukturen, Flächen, Halden und anderen Hinterlassenschaften des Bergbaus nötig sind. Dabei kommen auch sozio-ökonomische Aspekte und raumplanerisches Denken zum Tragen. Unsere Aktivitäten richten sich vor allem an Organisationen, die sich mit einem Strukturwandel befassen, darunter Städte und Gemeinden, regionale Behörden oder die EU. Von dem Know-how profitieren auch Länder, die in Zukunft vor ähnlichen Aufgaben stehen.

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Projekte

Monitoring-System Mineberry

Grubenwasser-Monitoring

OCT-Projekt zur störungsfreien Materialprobe

Abtrennbarkeit von Schadstoffen aus Grubenwasser

RE-ACTIVATE

Dichteschichtung

Gemeinsames Monitoring im Alt- und Nachbergbau

Auswirkungen des Grubenwasseranstiegs auf die Methanausgasung aus den Steinkohlenbergwerken

Unsere Publikationen

Aktives Wissensmanagement gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben. Hier finden Sie unsere Publikationen rund um das spannende Forschungsfeld Nachbergbau.

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